Verkehrserziehung und Gewaltprävention vereint

 

Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich mit Methoden und Inhalten der primären Gewaltprävention auseinander.
  • lernen, die eigene Teilnahme am Straßenverkehr als soziales Handeln zu erkennen.
  • lernen Mitverantwortung und Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
  • entwickeln die Bereitschaft, bei Regelverletzung anderer zu handeln.

 

Zielgruppe: Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klasse an den allgemeinbildenden Schulen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg.

Aufwand/ Unterrichtseinheiten: Das Projekt umfasst 15 bis 17 Schulstunden, verteilt auf vier aufeinanderfolgende Tage. Durchgeführt werden die Schulungen vom Trainerteam der BUS-Engel.

Fächer: Angesiedelt ist das Projekt in den Bildungsplänen im Bereich Verkehrserziehung.

Kosten: Das Projekt ist kostenfrei.

 


Der Fahrplan zum Projekt – so funktioniert´s

 

1. Themenworkshop/ Beratung in der Schule

Vorstellung der Ausbildung im Lehrerkollegium der entsprechenden Klassen mit einem Überblick zu folgenden Punkten:

  • Ablauf
  • Inhalte
  • Organisation durch die BUS-Engel Koordination
  • Organisation durch die Lehrkräfte

 

2) Materialien

⇒ Einwilligungserklärungen mit kurzer Ausbildungsbeschreibung für die Eltern

 

Im Anschluss an die Ausbildung auf Nachfrage:

⇒ Spielbeschreibungen und einzelne Schulungsmaterialien

 

3. Außerschulische Aktivität

  • Rollenspiele im Linienbus am 2. und 3. Schulungstag
  • Praxistag am 4. Schulungstag auf einem Busbetriebshof des kooperierenden Verkehrsunternehmens

 


Ziel der BUS-Engel-Schulung

Ziel der „BUS-Engel- Gewaltprävention in Südholstein“ ist es, Schülerinnen und Schüler für verschiedenen Formen der Gewalt zu sensibilisieren. Durch das Erlernen von Handlungskompetenzen zur Vermeidung von Konflikt- und Gewaltsituationen wird nicht nur das Selbstvertrauen gestärkt, sondern es werden auch Sozialkompetenz und Zivilcourage geschult.

Die Jugendlichen werden befähigt in Gewaltsituationen deeskalierend zu handeln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen – um damit die „Wer nichts sagt, macht mit“ – Situationen abzubauen.

Dieses spezifische situationsadäquate Helfen lässt sich erlernen. Zivilcouragiertes Handeln basiert auf der inneren Haltung der Schülerinnen und Schüler: Empathie zu empfinden, den Mut zu haben, das zu benennen, was nicht in Ordnung ist und für andere einzustehen. Um gut helfen zu können und sich in Konfliktsituationen nicht provozieren zu lassen, werden BUS-Engel in ihrer sozialen Verantwortung gestärkt und ihre Handlungskompetenz erweitert.

 

Busengel-Pfeil


Interdisziplinarität und methodische Vielfalt

Zusätzlich zum Lernangebot selbst- und sozialkompetenten Verhaltens stellt das Ausbildungskonzept sachkompetente Inhalte zum Thema Gewalt zur Verfügung. Die Jugendlichen können lernen, wie Gewalt definiert wird, welche Funktion Gewalt ausübt, wie Gewalt eskalieren kann und welche strafrechtlichen Folgen Gewalt nach sich zieht.

Diese Inhalte werden von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Pädagogik und Kriminologie in Zusammenarbeit mit pädagogisch geschulten Trainerinnen und Trainern aus den kooperierenden Verkehrsunternehmen vermittelt.

Neben der interdisziplinären Zusammenstellung der Trainerinnen und Trainer verfolgt das Ausbildungskonzept einen ganzheitlichen Ansatz. Durch methodische Vielfalt sollen alle Lernkanäle der Schülerinnen und Schüler angeregt werden. Spiele, Rollenspiele und Gesprächsrunden wechseln sich mit theoretischen Einheiten und Filmvorführungen ab. Abgerundet wird dies durch einen Praxistag auf einem Busbetriebshof.

 


Kooperationspartner und Mitwirkende

Unter der Schirmherrschaft der Landräte der Kreise Pinneberg und Segeberg sind die „BUS-Engel“ ein Angebot der HVV-Schulberatung – im Auftrag der und für die Kreise Pinneberg und Segeberg.

Kooperationspartner sind die Polizeidirektion Bad Segeberg, die Unfallkasse Nord sowie die zuständigen Betreiberunternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs.

 


Weitere Informationen

⇒ Aufbau und Ablauf der BUS-Engel-Schulung

⇒ Gewaltprävention und Verkehrserziehung

⇒ Trainerteam

⇒ Historie und Evaluation

 

Kontakt:

Anja Ständer
Tel. 0151/12 03 50 69
Mail: anja.staender@hvv-schulberatung.de

 

Kathrin Haaker
Tel. 0175/932 41 07
Mail: kathrin.haaker@hvv-schulberatung.de