Historie

Seit dem Start der BUS-Engel im Jahr 2003 hat sich das Konzept stetig weiterentwickelt. Zu Beginn orientierte sich das Konzept an Lerninhalten von Fahrzeugbegleiter-Projekten und erstreckte sich ausschließlich auf den Kreis Pinneberg. BUS-Engel waren mit festen Aufgaben lediglich im (Schul-)Bus für Sicherheit und Ordnung zuständig.

Mit der Ausweitung der BUS-Engel im Jahr 2008 auch auf den Kreis Segeberg wurde das Konzept um die Elemente der primärpräventiven Gewaltprävention inhaltlich erweitert, sowie vertieft und die Bezeichnung in „BUS-Engel – Gewaltprävention in Südholstein“ geändert. Diese Erweiterung bzw. Vertiefung fußt auf Erkenntnissen und Erfahrungen, dass die bisherige Konzeption zu sehr auf extrinsische (äußerliche) Motivation (ich muss das jetzt tun, weil…) setzte und lediglich zum Erlernen definierter Handlungsschemata ohne Verinnerlichung und Nachhaltigkeit führte, sprich: der gewünschte Effekt tritt zwar ein, er verpufft aber relativ bald. Um diesem unerwünschten Ergebnis abzuhelfen, mussten Qualität und Intensität der Ausbildung erhöht werden.

Dies wurde erreicht, indem die intrinsische Motivation (ich will das jetzt tun, weil…) in den Mittelpunkt rückte, um eine innere Haltung der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln (Verinnerlichung), ihr Selbst- und Sozialkonzept nachhaltig zu stärken und somit Nutzen und Effektivität der Ausbildung zu verbreitern und erhöhen. Denn zivilcouragietes Handeln in Konfliktsituationen beschränkt sich nicht ausschließlich auf den (Schul-)Bus und die Schulzeit, sondern auf den gesamten Schulkontext und darüber hinaus.

Weitere Informationen

BUS-Engel-Koordinatorinnen:

Anja Ständer
Tel. 0151/12 03 50 69
Mail: anja.staender@hvv-schulberatung.de

Kathrin Haaker
Tel. 0175/932 41 07
Mail: kathrin.haaker@hvv-schulberatung.de

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